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Lindenberg längs

Auf dem Lindenberg waren wir schon mehrere Male. Aber noch nie mit dem Mountainbike. Also lassen wir uns heute mit den SBB nach Gelfingen im Kanton Luzern bringen. Unterwegs fallen uns zahlreiche Störche auf, die in den Feldern umherstelzen. Die Gelfinger sind zwar eher zurückhaltend, aber zugleich fortschrittlich, grosszügig und herzlich. Sagt deren Website. Wir merken nichts von alledem, weil wir früh unterwegs sind. Die Strasse steigt gleich an, wir passieren Schloss Heidegg und die Ruine Nünegg. Der Weg wird immer steiler, wir erreichen den Rücken des Lindenbergs, geniessen eine tolle Sicht in die Berge, die mangels Fotos hier nicht gezeigt wird.

In der Alpwirtschaft Horben ist noch nicht viel los, es ist auch erst kurz nach 9 Uhr. Immerhin sitzen zwei ältere Chnuschti bereits beim Bier und palavern. Wir nehmen Kaffee und Brige erhält, weil der Beck noch nicht geliefert hat, das letzte Gipfeli vom Frühstück des Personals. Etwas später kommt ein älteres Ehepaar mit Dackel, setzt sich in der Nähe von uns und beginnt zu diskutieren: «Näme mer en liechte Roote?»

Horben

Die Weiterfahrt über den Lindenbergrücken Richtung Norden ist sehr abwechslungsreich, einmal blicken wir ins Reusstal, dann wieder zum Hallwilersee. Das Auf und Ab und die Wärme setzen uns zu, wir rasten zweimal und verzehren das obligate Sandwich.

Kurz nach Bettwil stossen wir mitten im Wald auf eine römische Villa, von der allerdings nicht mehr viel zu sehen ist ausser den Grundmauern der grosszügigen Badegemächer. Weitere Sehenswürdigkeiten lassen wir rechts und links liegen, denn wir sausen hinunter nach Sarmenstorf und zum Wasserschloss Hallwyl, von wo wir dem Aabach entlang Richtung Lenzburg fahren. Noch immer sind fast keine Leute unterwegs, wir haben die Strecke praktisch für uns.

In Lenzburg verfahren wir uns, aber ein Abstecher zum Bahnhof und zwei Runden durch den Kreisel führen uns wieder auf die gewünschte Route. Bald erreichen wir uns bekanntes Gelände und wir sausen entlang der Aare von Wildegg nach Brugg.

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