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Westerwaldsteig – die Fotos

Schön war das auf dem Westerwaldsteig, nicht spektakulär, aber toll zum Wandern. Einzig die zahlreichen Strassen störten ein wenig, aber wirklich nur ein wenig. Wir hatten uns die Gegend irgendwie noch einsamer, wilder vorgestellt. Angeblich soll der zweite Teil eher diesem Bild entsprechen. Wir haben ja erst die Hälfte abgewandert: von Herborn, der Fachwerkperle an der Dill, nach Hachenburg, der Perle im Westerwald. Hier kommen die Bilder.

Was uns sonst noch so auffiel …

Der Schilder- und Tonnenwahn ist immens in Deutschland. Alles ist streng verboten!!! Sogar die Abfalleimer sind angeschrieben. Und so wie wir einen Grüncontainer haben, besitzen alle Deutschen drei der fahrbaren Behälter für die getrennte Abfallentsorgung.

Die Küche im Westerwald ist klassisch deftig, eigentlich gibt es nur Fleisch, Kartoffeln und Sahne. Als ich einmal Fisch mit nur Gemüsebeilage bestellte, war die Serviererin hoch verwirrt.

Grossartig hingegen ist die Kuchenauswahl. Nach jeder Wanderung gönnten wir uns Kaffee und Kuchen.

Alle Hotels und Pensionen waren gut bis sehr gut, das Essen ebenso.

Wiesen, Felder und Wälder sind endlos im Westerwald. Landwirtschaft und Holzwirtschaft wird aber nur noch sehr wenig betrieben. Dafür stehen überall, aber wirklich überall Jagdhochsitze.

Die zahlreichen Windräder fanden wir höchst interessant.

Lustig fanden wir, wie stolz die Westerwälder auf ihre «Berge» und das entsprechende «Reizklima» sind. Der höchste Punkt ist übrigens die Fuchskaute, sie liegt auf 657.3 Metern über Meer.

Die Deutschen sind nett und kontaktfreudig, wundern sich zwar, aber freuen sich, dass wir Schweizer zu ihnen in den Urlaub fahren. Wir haben ausnahmslos gute Erfahrungen gemacht, wie jedes Mal eigentlich.

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