Auf dem Sonnenberg

von Brige am 18. Mai 2013, 21:13

in Wanderlust

Christof hat tatsächlich einen Aargauer Aussichtsturm entdeckt, den wir noch nicht erklommen haben: den Sonnenbergturm auf dem höchsten Punkt der Gemeinde Möhlin! Allerdings steht der Turm unmittelbar an der Grenze zum Kanton Baselland, und angeblich verdanken wir es einem Irrtum der Maispracher, dass der Sonnenberg ein Aargauer ist:

Nördlich von Maisprach weicht die Kantonsgrenze etwas von der Wasserscheide ab, so dass der Chlei Sunnenberg ganz im Kanton Aargau liegt. Das war früher nicht so. Es wird erzählt, dass zu einer Zeit, als die Grenzen besser ausgesteint werden sollten, ein Gemeindebeamter im Protokoll gelesen habe, die Grenze laufe vom Sunnenberg «gerade fort» anstatt «dem Grate fort», und so sei die Gemeinde Maisprach um den Besitz des Berges gekommen.

Wie auch immer … wir fahren mit dem Zug nach Rheinfelden und folgen von dort dem Fricktaler Höhenweg, der uns bald steil hinauf Richtung Sonnenberg führt.

Sonnenberg

Der Sonnenbergturm wird dieses Jahr hundertjährig, und so sieht er auch aus: ein richtiger viereckiger, gemauerter Turm mit einem inwändigen Treppenhaus mit 99 hölzernen Stufen. Oben hat man durch verglaste Fenster einen herrlichen Rundblick. Leider ist die Sicht nicht so gut wie vom Föhn versprochen – die Alpen erkennt man nur knapp. Dafür sieht man selbstverständlich ein Atomkraftwerk: Leibstadt.

Am Fusse des Turms gibt es einen Kiosk, der sonntags von den Naturfreunden Möhlin betrieben wird, und einen schönen Rastplatz. Eine Familie hat es sich an der Feuerstelle gemütlich gemacht und brät Züri-Chräbse. Ich werde ein wenig neidisch; so einen muss ich auch wieder einmal haben!

Nun geht es auf der anderen Seite des Sonnenberges hinunter. Wir wandern jedoch nicht direkt ins Magdenertal hinab, sondern geniessen noch ein wenig den Ausblick, indem wir dem Waldrand entlang des Schönenberges marschieren. Das satte Frühlingsgrün in der hügeligen Landschaft ist herrlich; die Gegend wirkt idyllisch mit dem Wald, den Feldern und verstreuten Bäumen.

Bei der Verzweigung Richtung Buus oder Maisprach entscheiden wir uns für letzteres, da es uns dort genau auf das Postauto zurück nach Rheinfelden reicht. Unsere heutige Wanderung ist zwar nicht besonders lang, aber dafür besonders schön, und das liegt nicht nur am Frühling. Fotos gibt es wie immer auf Picasa.

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Aus der Zeitung

von Brige am 15. Mai 2013, 22:05

in Bilder

Angelina Jolie

Angelina Jolie

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Das Waschkugel-Spektrum

von Brige am 13. Mai 2013, 20:38

in Fotos, Räzel und Blöhzinn

Waschkugel

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Birken

von Brige am 11. Mai 2013, 22:37

in Bilder

Birken

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Doppelter Geburtstagsausflug nach Basel

von Brige am 5. Mai 2013, 19:13

in Heim und Herd, Kultur

Ferdinand Hodler in der Fondation Beyeler, diese Ausstellung nutzen wir für einen Familienausflug nach Basel. Mit Eltern, Bruder und Schwägerin machen wir uns schon vor neun Uhr auf den Weg, damit wir zu den ersten Besuchern des Tages gehören, denn – wie vermutet – der Andrang ist gross. Die Ausstellung zeigt das Spätwerk von Hodler: Selbstporträts, Landschaften (vor allem Genfersee und Alpen) und Frauen. Die Ausstellung ist eindrücklich und gefällt uns sehr gut.

Hodler1917

Die Dents du Midi von Caux aus (1917) (Quelle: Wikimedia Commons)

So viele Bilder anschauen gibt natürlich Hunger. Zum Glück steht nur wenige Gehminuten von der Fondation entfernt das Restaurant Wiesengarten, wo Christof acht Plätze reserviert hat. Unterwegs treffen wir «zufälligerweise» auf Schwester und Superschwager, die sich das feine Mittagessen nicht entgehen lassen wollen. Wir schlemmen tüchtig, schliesslich haben wir zwei Geburtstage nachzufeiern. Von meinem Platz aus habe ich nicht nur beste Sicht auf die fröhlichen Jubilare, sondern auch auf die Schätze des Wiesengartens … ein schöner Anblick!

Solattis

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Piz Murtèl und Piz Corvatsch

von Brige am 3. Mai 2013, 15:18

in Bilder, Räzel und Blöhzinn

Piz Murtèl

Diese Zeichnung habe ich vor einem knappen Monat im Geoblog als Rätsel gebracht. Die Ratenden hatten ziemlich Mühe damit, was hoffentlich nicht nur an meinen Zeichenkünsten lag. Das aktuelle Rätsel ist übrigens auch von mir und deutlich einfacher.

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Marc Chagall im Kunsthaus Zürich

von Brige am 2. Mai 2013, 20:26

in Kultur

kunsthauschWahrscheinlich hätte ich diese Ausstellung verpasst, denn Chagall gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsmalern. Christofs Firma hat aber zu einer Führung eingeladen, und da wollen wir dann doch dabei sein. Und grundsätzlich interessiert mich ja alles, was mit Kunst zu tun hat.

Die Führung ist denn auch wirklich gut; immer wieder verkmüpft die Kunsthistorikerin die Werke Chagalls mit dem damaligen Zeitgeist und anderen Künstlern. Christof und ich amüsieren uns darüber, dass Chagall und Kasimir Malewitsch sich gar nicht verstanden – Malewitsch fand Chagalls Bilder zu figürlich. Ansonsten gefallen uns die Werke von Moische Schagalow, wie Chagall eigentlich heisst, nach dem Besuch der Ausstellung auch nicht viel besser.

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