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Goldsteig – die Fotos

Wer noch nicht genug hat, kann sich hier das Fotoalbum zu unserer Wanderung ansehen.

Wir haben den Goldsteig sehr genossen und können ihn vorbehaltlos empfehlen! Die vierzehn Etappen waren teilweise überraschend anstrengend; von unseren bisherigen Weitwanderungen war das die «alpinste». Wir konnten aber alle Wanderungen problemlos bewältigen und trugen, abgesehen von einigen teils üblen Insektenstichen und je zwei «Umfallern», keine Blessuren davon. Besonders gut gefiel es uns im Nationalpark und auf den Gipfeln der höchsten Berge im bayerischen Wald (Arber, Rachel, Lusen). Ein ganz besonderer Moment war natürlich die Sichtung eines frei lebenden Luchses. Das Wetter spielte auch mit und hat sicher dazu beigetragen, dass es uns bei den Bayern so gut gefiel.

Schuhe leeren, eine der Hauptbeschäftigungen auf dem Goldsteig

Die Hotels waren grösstenteils gut bis sehr gut. Auch mit dem Essen waren wir zufrieden, wenn man von der Eintönigkeit der Speisekarten absieht. Auch in Bayern scheint Gemüse Seltenheitswert zu haben. Man könnte sich Skorbut holen, würde man dauerhaft so essen. Die Schnitzel konnte ich aber erfolgreich umschiffen, auch dank der Forellen und Saiblinge, die sogar oft aus der Region stammten.

Gegen Ende der Wanderung hatten wir einige Male mit Wegen zu kämpfen, die durch Holzschlag unpassierbar waren oder zumindest in schlechtem Zustand. Erst im Nachhinein wurde uns bewusst, wie sehr die Wälder der Region wieder vom Borkenkäfer bedroht sind. Da muss man Verständnis haben, wenn nicht jeder Abschnitt des Goldsteiges in tadellosem Zustand ist. Mit dem fehlenden Wegweiser, der uns am letzten Tag viel Zeit und Nerven kostete, hatten die Baumfäller allerdings nichts zu tun.

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