Für unseren heutigen Kinobesuch haben wir uns Roman Polanskis neuesten Film «The Ghost Writer» ausgesucht.
Ewan McGregor (Bild) spielt den Ghostwriter, der die Memoiren des englischen Ex-Premierminister Adam Lang (Pierce Brosnan) fertigschreiben soll, nachdem der erste Ghostwriter unter ungeklärten Umständen ertrunken ist. Für eine Entlöhnung von 250’000 $ wirft der Ghostwriter alle Bedenken über Bord und nimmt gerne vier intensive Arbeitswochen auf sich.
Als der Ghostwriter versteckte Unterlagen seines Vorgängers findet, merkt er aber schnell, dass in der Biografie Langs Einiges nicht zusammenpasst und dass der erste Ghostwriter sterben musste, weil er das Geheimnis hinter Langs Aufstieg lüften konnte. Als gegen Lang Vorwürfe wegen Kriegsverbrechen laut werden, spitzt sich die Lage dramatisch zu, auch deshalb, weil die Absichten der beiden Frauen in Langs Leben, Gattin Ruth und Assistentin Amelia, im Unklaren bleiben.
Eines muss man Polanski lassen; er ist ein hervorragender Regisseur; alleine die kurze Eingangsszene im Büro des Verlagsbosses, als der Ghostwriter seinen Auftrag erhält, ist das Kinobillett wert. «The Ghost Writer» packt einen von der ersten Minute an und in folgenden zwei Stunden bietet Polanski einen erstklassigen politischen Thriller. Dass zwischendurch der 94jährige Eli Wallach mit einem Kurzauftritt geehrt wird, ist ein schönes Detail. Wallach spielte vor über vierzig Jahren den Tuco im legendären Italowestern Il buono, il brutto, il cattivo.
Schon wieder gebe ich fünf Sterne: * * * * *
Offizielle Filmseite – Trailer

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Ich hab das Taschenbuch schon seit längerer Zeit in englischer Sprache, weiss eigentlich nicht mal woher.