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Muottas da Schlarigna

Bevor wir am späten Nachmittag nach Hause fahren, wollen wir noch eine kurze Wanderung machen. Das Wetter ist nach den Gewittern gestern Nacht wieder strahlend, und endlich zeigt sich das Oberengadin auch in seinem berühmten klaren Licht. Mit dem Bus fahren wir nach St. Moritz Bad und wandern von dort aus bergwärts zum 2306 Meter hohen Muottas da Schlarigna. Der Weg führt durch den schönen Stazerwald mit seinen wunderbaren, knorrigen alten Arven.

Nach einer guten Stunde erreichen wir den vermeintlichen Gipfel: Es hat eine Bank, ein riesiges «Steinmännli», und die Aussicht ist prächtig. Mit dem Feldstecher kann man den Gästen im Unteren Schafberg praktisch in die Suppe gucken. Also essen wir unseren Proviant und verpassen es, zum richtigen Gipfel hochzusteigen, wie meine späteren Recherchen ergeben. Anfängerfehler – diese Tour werden wir wiederholen müssen.

Stazerwald

Auf dem Rückweg nehmen wir den Weg via Stazersee und machen im Restorant Lej da Staz einen Desserthalt. Zum letzten Mal ergötzen wir uns an den Preisen der Oberengadiner Gastronomie (Portion Erdbeeren mit Rahm 18 Franken), geniessen den ausgzeichneten Kuchen (Zwetschgen beziehungsweise Waldbeeren) und Kaffee, den tadellosen Service und den unbezahlbaren Blick auf See, Wald und Berge. Der Rest des Weges führt uns dem St. Moritzersee entlang zurück nach St. Moritz Bad, wo wir mit einem Bus voller Japaner zurück nach Surlej fahren.

St. Moritzersee

Bis zum nächsten Mal!

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