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«Still Life»

Gestern klappte es dann mit uns und dem Kino: «Still Life» von Uberto Pasolini guckten wir von Anfang bis Ende, und das mit grosser Begeisterung. Ich fürchtete ja ein bisschen, «Still Life» sei eine dieser englischen Sozialkomödien, die mir zum Hals heraushängen, aber der Film ist sehr ruhig und langsam. Der Regisseur, der anwesend war, meinte, der Film spiele zwar in England, sei aber kein typisch englischer Film. Ich fand das auch.

Eddie Marsen spielt den schrulligen Bestattungsbeamten John May, der die Hinterbliebenen einsam verstorbener Menschen ausfindig machen muss, so grossartig, dass er einem richtig ans Herz wächst. Als John May aufgrund von Umstrukturierungen entlassen wird, will er seinen letzten Fall unbedingt würdig abschliessen und macht sich auf die Suche nach den Angehörigen eines einsam verstorbenen Alkoholikers. «Still Life» ist ein starker Film mit einem überraschenden Schluss – ich kann ihn wärmstens empfehlen!

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