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Abstrakte Moderne

Was sieht man, wenn man nichts sieht? Ziemlich viel. Am allerletzten Tag haben wir es doch noch in die Ausstellung Piet Mondrian – Barnett Newman – Dan Flavin im Kunstmuseum Basel geschafft.

Mondrian-s

Um 10 Uhr haben wir den Innenhof des Kunstmuseums betreten, der von einem fest installierten Lichtwerk Dan Flavins beleuchtet wird. Auch die anderen Lichtinstallationen Flavins haben mir sehr gut gefallen. Etwas weniger anfreunden konnte ich mich mit Piet Mondrian. Die berühmten Werke, streng geometrisch, das schwarze Raster, die Grundfarben Rot, Gelb und Blau, das alles wirkte auf mich seltsam seelenlos.

Dafür hat mich Barnett Newman begeistert, wegen ihm wollte ich ja auch die Ausstellung besuchen. Sehen tut man bei Newman nur Flächen, gewaltig gross, die da und dort von schmalen Streifen durchzogen sind. Die frühen Werke hat er in Öl geschaffen und wenn man nahe an die Bilder tritt, kann man sich förmlich darin verlieren. Vor seinem fast 3.5 Meter hohen Werk Ulysses hätte ich noch lange stehen mögen.

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