«Mission»

by Brige on Mittwoch, 25. August 2010

in Kultur

Gestern waren wir seit langem wieder einmal am Theaterspektakel. Etwa vor zehn Jahren gefiel mir keine einzige der drei Vorstellungen, die wir damals besuchten, und ich hatte die Nase voll; später hatten wir jahrelang ein Abo im Schauspielhaus und daher den Theaterbedarf gedeckt. Aber dieses Jahr wollte Christof wieder einmal hingehen; und gestern besuchten wir unsere erste Veranstaltung. Es fing schon mit einem Highlight an, wir nahmen nämlich das Spektakelschiff am Bürkliplatz!

Spektakelschiff

Auf der Landiwiese angekommen, suchten wir uns ein Restaurant aus, um erst einmal etwas zu essen. Ich entschied mich für einen Burrito, aber der Stand sei noch nicht geöffnet, beschied man mir auf Englisch. Also wechselte ich zu Bio-Lachssteak an der Nachbartheke und bestellte gleich auf Englisch. Da man mich nicht verstand, machte ich es wie ein Engländer, wenn man ihn nicht versteht: Ich sprach lauter und wiederholte meine Bestellung mehrmals eindringlich (ich trug zufälligerweise auch gerade ein passendes T-Shirt), bis ich realisierte, dass dieser Koch kein Englisch sprach. Christof lachte sich halb tot nebenan am Grillstand. Ich kam dann doch noch zu meinem salmon steak, und es schmeckte vorzüglich.

Nachdem wir auch noch Kaffee und Kuchen verspiesen hatte, begaben wir uns in die Werft und sahen ein eindrückliches Theaterstück, das praktisch aus einem zweistündigen Monolog besteht. Hier ist die Beschreibung von der Spektakelseite, der ich nichts hinzuzufügen habe:

Koninklijke Vlaamse Schouwburg KVS: Mission

Ein hervorragender Text und ein aussergewöhnlicher Darsteller ‒ mehr braucht es nicht, um grosses Theater zu machen. Das beweist der junge Regisseur Raven Ruëll mit seiner Inszenierung, die im katholischen Belgien für einiges Aufsehen sorgte: «Mission», hinreissend gespielt vom flämischen Schauspieler Bruno Vanden Broecke, ist ein unter die Haut gehender, ebenso emotionaler wie intelligenter Monolog, den der flämische Autor und Historiker David Van Reybrouck aus Dutzenden von Interviews mit Missionaren im Kongo entwickelt hat. Kaum je ist die Widersprüchlichkeit christlicher Missionsarbeit, die Zerrissenheit eines Menschen zwischen den Kulturen und die Frage nach dem Sinn des Lebens zwischen Berufung und Zweifel so eindrücklich geschildert worden. (esc) (Quelle)

Es war ein cooler Abend, und ich freue mich bereits auf die nächsten beiden Stücke, für welche wir noch Karten haben.

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4/13 II

by Brige on Dienstag, 24. August 2010

in Was uns interessiert

Linie 4/13

Christof kann alles besser als ich, also logischerweise auch Trams fotografieren. Wer kennt die Haltestelle?

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Neulich auf dem Geissberg

by Brige on Montag, 23. August 2010

in Räzel und Blöhzinn

Verbot

Sprengen gibt schwarze Hände.

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Drei-Gipfel-Wanderung

by Brige on Sonntag, 22. August 2010

in An der frischen Luft

Als wir um halb sieben Uhr aus dem Fenster blickten, war der Nebel noch so dick, dass wir sofort wieder ins Bett gingen und noch eine Runde schliefen. Erst um halb zehn Uhr nahmen wir das Postauto nach Wil im schönen Mettauertal. Von dort wanderten wir im glühenden Sonnenschein Richtung Laubberg und kamen schon nach wenigen Metern gehörig ins Schwitzen, aber ab dem Laubberg verlief unsere Wanderung zum Glück im schattigen Wald.

Der Schlussaufstieg auf den 648 Meter hohen Laubberg ist ein Kreuzweg mit 14 Stationen und so steil, dass einem das Leiden leichtfällt. Von hinten ist der Tafeljuraberg dann typischerweise ein sanfter Hügel. Vom diesem ersten Gipfel aus marschierten wir schnurstracks weiter Richtung Bürerhorn und genossen zeitweise den wunderbaren Ausblick zurück auf den Laubberg.

Laubberg

Auf den 671 Meter hohen Gipfel des Bürerhorns gehen nicht viele Leute, das sahen wir sofort am schlechten Weg. Und der Aussichtspunkt ist so sehr von hohen Bäumen umgeben, dass man fast nichts sieht, was wirklich schade ist.

Blick vom Bürerhorn

Wir machten eine kurze Rast und stärkten uns für den dritten Gipfel: den Geissberg. Es war zum Glück der letzte Aufstieg, denn mittlerweile war es auch im Wald heiss geworden. 697 Meter hoch ist die Chameren, unser letzter Gipfel, und entschädigt für die schlechte Sicht vom Bürerhorn.

Chameren

Von jetzt an geht es nur noch bergab, wir wandern Richtung Ruine Besserstein, vorbei am Steinbruch Gabenchopf. Unterwegs treffen wir auf einen riesigen Ameisenhaufen.

Ameisenhaufen

Dann folgt ein letzter Höhepunkt: die Ruine Besserstein! Überraschenderweise ist kein Mensch auf dem grossen Aussichtsplatz, von welchem man eine fantastische Aussicht auf das Aaretal hat.

PSI

Villigen

Wir hatten noch etwas Zeit, bevor in Villigen unser Postauto fuhr. Also assen und tranken wir den Rest aus unseren Rucksäcken und genossen es einfach, ganz allein an diesem schönen Ort zu sein.

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Ganz dicht

by Brige on Freitag, 20. August 2010

in An der frischen Luft

ganz dicht

So, wenn es mich das nächste Mal verregnet beim Biken, muss ich nicht mehr um das Wohlergehen meines Mobiltelefons fürchten. Eigentlich sage ich ja meistens Natel zu meinem Handy und gebe so unfreiwillig mein hohes Alter preis. ;-)

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Büsi müsste man sein

by Brige on Donnerstag, 19. August 2010

in Heim und Herd

Büsi im Garten

Dann könnte man nämlich faul im Garten liegen und müsste keine doofen Mehrwertsteuer-Abrechnungen machen. Es sind übrigens zwei.

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Linie 4/13

by Brige on Montag, 16. August 2010

in Was uns interessiert

Wegen Gleisbauarbeiten am Escher-Wyss-Platz haben der Vierer und der Dreizehner temporär fusioniert. Gerade als ich eines dieser Spezialnummernschilder fotografieren wollte, machte sich das Tram davon. Typisch VBZ.

Linie 4/13

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