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Moselsteig Etappe 7 von Traben-Trarbach nach Reil

Über die Brücke und gleich hoch. So beginnt unsere heutige Etappe. Der Aufstieg von Trarbach auf die Grevenburg treibt uns sofort wieder den Schweiss aus allen Poren. Aber die Aussicht entschädigt für das „Leiden“. Von der Grevenburg ist praktisch nichts mehr erhalten, nur gerade noch die Turmreste sind vorhanden; das sind die rötlicher markierten Gebäudeteile im Plan.

Blick von der Grevenburg auf Traben.
Blick von der Grevenburg auf Traben.
So sah die Grevenburg in ihrer besten Zeit aus.
So sah die Grevenburg in ihrer besten Zeit aus.
Und das steht heute noch.
Und das steht heute noch.

Der Weg führt nun über den Grat. Wir geniessen den Blick vom Aussichtspunkt in die Tiefe, wir passieren den Weiler Starkenburg, verlieren an Höhe, und gelangen nach Enkirch, wo wir keinen Kaffeehalt machen, sondern gleich wieder hochstreben. Und wie! Zwischendurch führt der Moselsteig durch einen Weinberg hoch und wir kraxeln in der Falllinie zwei Terrassen hoch. Puuh …

Blick vom Grat nach Traben.
Blick vom Grat nach Traben.
Auf dem Grataussichtspunkt.
Auf dem Grataussichtspunkt.
Es ist sehr trocken.
Es ist sehr trocken.

Wieder in der Höhe wandern wir entlang einer etwa einen Kilometer langen, schön gefügten Mauer, über der viel früher Weinberge angelegt waren. Jetzt ist über uns alles verbuscht bis bewaldet. Auch auf der Talseite des Wegs finden sich nur vereinzelte Streifen mit Reben. Entlang der Wand lernen wir viel Wissenswertes über das typische Weinjahr. Beginnen wir mit dem Wesentlichen:

Kommen wir zu den wichtige Dingen heute.
Noch Fragen?
Wo sind hier die Rebstöcke?
Wo sind hier die Rebstöcke?

Kurze Zeit später erblicken wir den heutigen Zielort Reil tief unter uns.

Blick auf Reil. Auf der Höhe der Anlegestelle liegt unser Hotel. Direkt an der Mosel.
Blick auf Reil. Auf der Höhe der Anlegestelle liegt unser Hotel. Direkt an der Mosel.

Schnell Höhe vernichten? Das geht am besten direkt im Weinberg. Also führt der Moselsteig hier ziemlich direkt hinunter zur Brücke, die uns ins Dorf Reil führt. Dort löschen wir in der Gelateria unseren Durst mit einer Flasche Mineralwasser (gut) und zwei Eiskaffees (deutlich weniger gut leider).

Im Hotel in Reil werden wir freundlich empfangen, und das Personal ist Brige behilflich mit einem neuen behelfsmässigen Kofferanhänger. Der offizielle Anhänger des Reiseunternehmens ist auf der letzten Transportetappe irgendwo verloren gegangen.

Im Abstieg nach Reil.
Im Abstieg nach Reil.
Ein neuer Kofferanhänger.
Der neue Kofferanhänger wird befestigt.

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  • Vreni & Fritz Brugg 5. August 2026, 19:17, 19:17

    Hoi zäme und vielen Dank für die vielen Berichte und Fotos. Bei den Auf- und Abstiegen schwitzen wir mit, die Temperatur hier ruft auch nach dem Kühltuch von Brige. Wird ausprobiert. Am Ruhetag hat Euch das Glück nicht verwöhnt aber gestärkt habt Ihr nun die zweite Etappe begonnen und konntet Euch wissenschaftlich mit dem Riesling befassen. Vielleicht gab es am Abend dazu ein Glas Moselwein? Hier ist alles ok ausser wir warten immer noch auf ausgiebigen Regen und Abkühlung. Weiterhin viele interessante Tage und bleibt gesund. Herzlich Vreni & Fritz

  • Christof 7. August 2026, 21:02, 21:02

    Auch hier warten die Leute auf Regen. Der Wirt heute in Senheim meinte, er als Winzer freue sich ja über die Temperaturen und die Sonne, aber Regen sei jetzt dringend nötig. Der hauseigene Riesling war heute sehr gut, 0.2 l Riesling trocken aus dem Jahr 2024. Schön kühl.