{"id":5884,"date":"2011-10-10T20:05:18","date_gmt":"2011-10-10T18:05:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brige.cyon.site\/?p=5884"},"modified":"2024-10-26T09:45:47","modified_gmt":"2024-10-26T07:45:47","slug":"rheinburgenweg-tag-5-von-st-goar-nach-oberwesel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brige.ch\/?p=5884","title":{"rendered":"RheinBurgenWeg Tag 4: Von St. Goar nach Oberwesel"},"content":{"rendered":"<p>Ein besserer Spaziergang erwartet uns heute. Neun Kilometer, pah, da lohnt es sich kaum, die Wanderschuhe anzuziehen. Es ist nass vom n\u00e4chtlichen Regen, deutlich w\u00e4rmer und windstill. Schon beim ersten Aufstieg schiesst uns der Schweiss aus allen Poren. Oben geniessen wir den ersten Blick auf die fernen Felsen der Loreley. Jetzt muss wieder ein Quert\u00e4lchen gequert werden, also runter und wieder rauf. Dann folgt der wunderbare Aussichtspunkt \u00abMaria Ruh\u00bb, der genau gegen\u00fcber dem <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Loreley\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Loreley<\/a>-Felsen liegt. Einen besseren Blick auf die wohl ber\u00fchmteste Stelle am Rhein gibt es nicht. Obwohl wir einige Minuten die Aussicht geniessen und den Fluss \u00fcberblicken, kentert kein Schiff, kein Kahn l\u00e4uft auf Felsen auf, nicht einmal ein kleiner Zusammenstoss ereignet sich.  Das liegt wohl auch daran, dass an dieser Schl\u00fcsselstelle der Schiffsverkehr mittlerweile mit Lichtsignalen geregelt wird.<\/p>\n<p>Die Wanderung f\u00fchrt uns jetzt entlang der Hangkante \u00fcber gute und weiche Wege, wo wir unterwegs eine Pause einschalten und Brige aus heiterhellem Himmel wissen will, wo eigentlich der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karwendel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Karwendel<\/a> sei. Ich habe keine Ahnung. Bei einem weiteren Aussichtspunkt gabelt sich der Weg in eine ungef\u00e4hrliche Umgehungsstrecke und in den sogenannten Oelsbergsteig, der nur schwindelfreien und trittsicheren Wanderern empfohlen wird. Klar, dass wir letzteren nehmen; wir sind ja keine Flachlandtiroler. Wir bereuen unseren Entscheid keine Sekunde, denn der Weg ist wirklich spektakul\u00e4r. Er f\u00fchrt zuerst durch einen Weinberg, und dann mitten durch einen felsigen Abschnitt. Besonders exponierte Stellen sind mit Seilen und Eisenstufen gesichert, und der Blick auf den Rhein ist wirklich atemberaubend &#8211; schade, dass dieser Abschnitt nicht l\u00e4nger ist. Der weitere Abstieg nach Oberwesel f\u00fchrt wieder durch Reben. <\/p>\n<p>Bereits kurz nach zw\u00f6lf Uhr treffen wir in Oberwesel ein. In einem Strassencaf\u00e9 genehmigen wir uns Zwiebelkuchen und ein grosses Glas <em>Federweisser<\/em>; so heisst hier der Sauser. Dann beziehen wir unser Zimmer im schmucken <em>Weinhaus Weiler<\/em> und probieren die High-Tech-Dusche aus, die mit mehrfarbigem Licht, eingebautem Radio, Klappsitz und mit Hand-, Decken- und Seitenbrause aufwartet. Brige dr\u00fcckt nat\u00fcrlich als Erstes den Alarmknopf in der Dusche \u2026<\/p>\n<p>Oberwesel hat viel Charme und noch mehr T\u00fcrme. \u00dcber 16 T\u00fcrme verf\u00fcgt das St\u00e4dtchen, zwei davon besteigen wir und geniessen den Blick \u00fcber die D\u00e4cher und den Rhein, wo gerade ein Lastkahn voll mit Alteisen flussaufw\u00e4rts dieselt. Den Rest des Tages verbringen wir mit Kaffeetrinken, Zeitunglesen und Kartenschreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein besserer Spaziergang erwartet uns heute. Neun Kilometer, pah, da lohnt es sich kaum, die Wanderschuhe anzuziehen. Es ist nass vom n\u00e4chtlichen Regen, deutlich w\u00e4rmer und windstill. Schon beim ersten Aufstieg schiesst uns der Schweiss aus allen Poren. 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