{"id":5888,"date":"2011-10-11T20:18:36","date_gmt":"2011-10-11T18:18:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brige.cyon.site\/?p=5888"},"modified":"2024-10-26T09:45:47","modified_gmt":"2024-10-26T07:45:47","slug":"rheinburgenweg-tag-6-von-oberwesel-nach-bacharach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brige.ch\/?p=5888","title":{"rendered":"RheinBurgenWeg Tag 5: Von Oberwesel nach Bacharach"},"content":{"rendered":"<p>Die heutige Wanderung entspricht einer Art \u00dcberf\u00fchrungsetappe: Sie ist nicht besonders anstrengend und nicht besonders spektakul\u00e4r. Als Erstes gibt es gleich einen happigen Anstieg hoch zum Schloss Sch\u00f6nburg, der uns wieder den Schweiss aus allen Poren treibt. Es ist aber nicht mehr so warm wie gestern, und den ganzen Tag begleiten uns Wind und Wolken. Dieser Anstieg ist denn aber auch der einzig nennenswerte heute, die Wanderung verl\u00e4uft ansonsten h\u00e4ufig \u00fcber Felder und durch Weinberge, und es sind sogar einige Abschnitte auf Asphalt dabei, was bisher kaum vorkam.<\/p>\n<p>Die meisten Trauben sind schon geerntet, aber hin und wieder treffen wir auf Pfl\u00fccker. Diese kommen oft aus Polen. An einigen Reben bleiben die Trauben auch noch bis zum ersten Frost h\u00e4ngen, daraus wird dann Eiswein gekeltert. Unser Hotel, in dem wir gestern zu Abend assen, hatte einen davon auf der Karte: die kleine Flasche (3.75 dl) zu 78 Euro! Probiert haben wir ihn noch nicht. Wir versuchten uns stattdessen an einem halbtrockenen Sp\u00e4tburgunder, aber der war f\u00fcr unseren Geschmack schon viel zu s\u00fcss. Der trockene Riesling hingegen mundet uns.<\/p>\n<p>Auch heute geniessen wir immer wieder wunderbare Ausblicke auf die Rheinlandschaft. Die gr\u00f6sste Attraktion ist sicher der Blick auf Kaub mit der mitten im Rhein gebauten Burg Pfalzgrafenstein. Am besten gef\u00e4llt uns der Aussichtspunkt <em>Sauzahn<\/em>, nicht nur des Namens und grandiosen Blicks wegen, sondern auch wegen der Infrastruktur: B\u00e4nke, Tische, eine Feuerstelle und ein Pizzaofen laden zum Verweilen ein. Ein Dach \u00fcber dem Kopf gibt es auch, aber das ist praktisch Standard. Wir machen eine l\u00e4ngere Pause und essen das erste Sandwich aus unserem Lunchpaket.<\/p>\n<p>Je n\u00e4her wir Bacharach kommen, um so h\u00e4ufiger finden wir Reben anstatt Getreidefelder vor, auch oben im eher flachen Teil des Hanges. H\u00e4ufig liegen am Rand des Weinbergs Haufen von Trester, und der Geruch halbvergorener Trauben begleitet uns. Ebenso die Schw\u00e4rme von Fruchtfliegen, denen man hier nicht entkommen kann. Sie bev\u00f6lkern sogar die Gaststuben. Nach Bacharach hinunter geht es wieder direkt durch den Weinberg. Es ist schier unglaublich, wie steil die H\u00e4nge teilweise sind, an denen Reben angebaut werden. Auch Bacharach ist ein h\u00fcbsches St\u00e4dtchen und hat wie Oberwesel Reste der Stadtmauer, diverse T\u00fcrme, ein Schloss und mehrere Kirchen vorzuweisen. Es ist aber deutlich touristischer als Oberwesel und hat nicht dessen Charme.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die heutige Wanderung entspricht einer Art \u00dcberf\u00fchrungsetappe: Sie ist nicht besonders anstrengend und nicht besonders spektakul\u00e4r. Als Erstes gibt es gleich einen happigen Anstieg hoch zum Schloss Sch\u00f6nburg, der uns wieder den Schweiss aus allen Poren treibt. Es ist aber nicht mehr so warm wie gestern, und den ganzen Tag begleiten uns Wind und Wolken. 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