{"id":8786,"date":"2014-09-08T23:40:34","date_gmt":"2014-09-08T21:40:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brige.cyon.site\/?p=8786"},"modified":"2024-10-26T09:45:45","modified_gmt":"2024-10-26T07:45:45","slug":"saar-hunsrueck-steig-tag-8-von-kell-am-see-nach-riveris","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brige.ch\/?p=8786","title":{"rendered":"Saar-Hunsr\u00fcck-Steig Tag 9: von Kell am See nach Riveris"},"content":{"rendered":"<p>Zur Abwechslung bekommen wir heute zu unserem Lunchpaket zwei Halbliterflaschen stilles Wasser, und nicht nur eine mit wahnsinnig viel Kohlens\u00e4ure. Christof ist zufrieden. Wir ben\u00fctzen den zweiten Zustieg zum Saar-Hunsr\u00fcck-Steig und nicht den von gestern. Wir sehen so mehr vom Ort und m\u00fcssen nichts doppelt laufen. Das St\u00fcck dem Waldrand entlang um Kell am See schenken wir uns. Am Rande des kleinen Stausees befindet sich eine Siedlung mit Ferienh\u00e4uschen, die wir interessiert begutachten. Besonders die Reihe zuvorderst am See sieht gar nicht einmal so schlecht aus.<\/p>\n<p>Dann geht es wieder einmal bergauf und entlang eines Bachtals in den Osburger Hochwald. Oben erwartet uns ein kleines Naturschutzgebiet: der Weyrichsbruch, das Hochmoor am R\u00f6sterkopf. \u00dcber einen dreihundert Meter langen Holzsteg \u00fcberquert man es am Rand und hat so einen sch\u00f6nen Ausblick auf Birken, Torfmoospolster und Pfeifengras. Auch einen h\u00fcbschen Rastplatz gibt es auf dem \u00abKn\u00fcppeldamm\u00bb, aber wir sind noch nicht hungrig. Also marschieren wir weiter durch den Wald abw\u00e4rts ins Ruwertal. Bei den \u00abdrei M\u00f6rdern\u00bb machen wir eine Pause. Es handelt sich hierbei um drei Findlinge nicht sonderlich beeindruckenden Ausmasses, um welche sich zahlreichen Sagen und Fantasien ranken.<\/p>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.brige.ch\/images_14\/DSCN1568small.jpg\" alt=\"Drei M\u00f6rder\" width=\"540\" height=\"405\" class=\"alignnone size-full wp-image-8787\" \/>\n<p>Bald folgt eine l\u00e4ngere Passage \u00fcber die Felder bei Bonerath inklusive Aussicht. Bis in die Eifel s\u00e4he man hier, wenn es nicht so diesig w\u00e4re. Aber wir wollen nicht klagen, das Wetter ist zum Wandern herrlich. Die Sonne brennt uns ordentlich auf den Pelz, jetzt wo wir den tiefen Wald hinter uns haben.<\/p>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.brige.ch\/images_14\/DSCN1575small.jpg\" alt=\"Wanderwetter\" width=\"540\" height=\"405\" class=\"alignnone size-full wp-image-8791\" \/>\n<p>Es geht nun hinab zu Riveristalsperre. Da dieser kleine Stausee der Trinkwasserversorgung dient, ist die ganze Gegend Wasserschutzgebiet und demzufolge recht unber\u00fchrt. Am sch\u00f6nsten Blick auf das glitzernde Wasser der Talsperre steht eine Riesenbank und l\u00e4dt uns zur zweiten Rast ein.<\/p>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.brige.ch\/images_14\/DSCN1577small.jpg\" alt=\"Riveris-Talsperre\" width=\"540\" height=\"405\" class=\"alignnone size-full wp-image-8788\" \/>\n<p> Wir werden ganz faul und schl\u00e4frig an der warmen Sonne und m\u00fcssen uns fast zwingen, den Rest des Weges nach Riveris unter die F\u00fcsse zu nehmen. Wir d\u00fcrfen aber nicht direkt absteigen, sondern m\u00fcssen nochmals ein St\u00fcck bergauf zum \u00abLangenstein\u00bb, einer h\u00fcbschen Felsformation aus Quarz.<\/p>\n<p>Unser Hotel mit Restaurant hat heute Ruhetag, und wir m\u00fcssen dem Wirt telefonieren. Er ist gerade am Einkaufen. Eine Angestellte, die kaum ein Wort Deutsch spricht, l\u00e4sst uns ein. Hinter dem Haus erwartet uns eine Art Innenhof mit vielen Blumen, Sitzgelegenheiten und sogar Liegest\u00fchlen. Dort erholen wir uns von der langen Etappe, bef\u00fcrchten aber insgeheim, kein Abendessen zu bekommen. Kurz nach vier Uhr taucht aber doch noch die Wirtin auf, versorgt uns mit Getr\u00e4nken und verspricht, um sechs Uhr f\u00fcr uns zu kochen. Tipptopp.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Abwechslung bekommen wir heute zu unserem Lunchpaket zwei Halbliterflaschen stilles Wasser, und nicht nur eine mit wahnsinnig viel Kohlens\u00e4ure. Christof ist zufrieden. Wir ben\u00fctzen den zweiten Zustieg zum Saar-Hunsr\u00fcck-Steig und nicht den von gestern. Wir sehen so mehr vom Ort und m\u00fcssen nichts doppelt laufen. 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