{"id":9477,"date":"2017-07-07T18:05:18","date_gmt":"2017-07-07T16:05:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brige.cyon.site\/?p=9477"},"modified":"2024-10-26T09:45:44","modified_gmt":"2024-10-26T07:45:44","slug":"hochrhoener-tag-5-von-der-wasserkuppe-nach-schwarzenbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brige.ch\/?p=9477","title":{"rendered":"Hochrh\u00f6ner Tag 5: von der Wasserkuppe nach Schwarzbach"},"content":{"rendered":"<p>Gestern Abend gab es ein Gewitter. Gerade als wir unser Abendessen verspiesen hatten, fielen die ersten Tropfen, und das Servierpersonal scheuchte die wenigen G\u00e4ste, die draussen sassen, ins Haus. Man f\u00fcrchtete um die riesigen Sonnenschirme, die scheint&#8217;s pro St\u00fcck 6&#8217;000 Euro kosten. W\u00e4hrend der ganzen Nacht regnet es immer wieder, aber am Morgen werden die Wolken von einem kr\u00e4ftigen Wind vertrieben. Dieser fast st\u00fcrmische Wind begleitet uns den ganzen Tag, aber wir sind froh darum, denn auch heute brennt die Sonne wieder intensiv vom blauen Himmel.<\/p>\n<div id=\"attachment_9481\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9481\" src=\"http:\/\/www.brige.ch\/images_15\/hh09.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"375\" class=\"size-full wp-image-9481\" \/><p id=\"caption-attachment-9481\" class=\"wp-caption-text\">Milseburg<\/p><\/div>\n<p>Von der Wasserkuppe geht es steil hinab Richtung Abtsroda. Der Weg ist nass und ziemlich rutschig, aber die Ausblicke wieder pr\u00e4chtig. Sp\u00e4ter erreichen wir die Enzianh\u00fctte, die den Namen H\u00fctte nicht verdient, so riesig ist das Haus. Leider sieht es nicht so aus, als w\u00fcrden wir einen Kaffee bekommen, ein Mann ist damit besch\u00e4ftigt, die Sonnenterrasse f\u00fcr die G\u00e4ste herzurichten. Also marschieren wir weiter Richtung Milseburg. Das ist ein richtig felsiger H\u00fcgel mit einem zerkl\u00fcfteten Gipfel. Wir steigen ganz hoch zu den drei Kreuzen und werden vom Wind fast fortgeweht. Eine Bergbeiz hat es auch, aber da riecht es bereits nach Suppe und W\u00fcrstchen, es ist schliesslich schon nach elf.<\/p>\n<div id=\"attachment_9482\" style=\"width: 385px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9482\" src=\"http:\/\/www.brige.ch\/images_15\/hh10.jpg\" alt=\"\" width=\"375\" height=\"500\" class=\"size-full wp-image-9482\" \/><p id=\"caption-attachment-9482\" class=\"wp-caption-text\">Auf dem Milseburger Gipfel<\/p><\/div>\n<p>Also marschieren wir weiter durch die malerische Landschaft mit H\u00fcgeln, Feldern, Wiesen, Wald und winzigen D\u00f6rfern. Im Naturschutzgebiet &#8222;Oberbernhardser H\u00f6he&#8220; rasten wir kurz. Eigentlich m\u00f6chten wir l\u00e4nger Pause machen, aber die Bank steht voll an der Sonne, so dass wir einen Sonnenbrand bef\u00fcrchten. Wenig sp\u00e4ter folgt ein Landgasthof, das Lothar-Mai-Haus, an sch\u00f6nster Lage, aber Kaffeezeit ist jetzt gerade nicht so kurz vor eins.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter durchqueren wir Langendorf, auch so ein <del datetime=\"2017-07-07T15:14:29+00:00\">Kaff<\/del> Minidorf, das immerhin \u00fcber einen Gasthof verf\u00fcgt. Inzwischen ist es richtig heiss geworden. Sobald wir am Windschatten in der Sonne laufen m\u00fcssen, schiesst uns der Schweiss aus allen Poren. Aber endlich finden wir eine Bank im Schatten einer kleinen Esche, wo wir in Ruhe den Rest unseres Proviantes verzehren k\u00f6nnen. Im Wald, den wir anschliessend durchqueren, entdecken wir mehrere gigantische Ameisenhaufen. Christof muss als Massstab daneben stehen f\u00fcr das Foto, bis die Ameisen ihn in die Waden zwicken. Kurze Zeit sp\u00e4ter werden wir von Schw\u00e4rmen von Bremsen attackiert, die so aggressiv sind, dass wir uns stehenden Fusses mit Antibrumm einspr\u00fchen m\u00fcssen.<\/p>\n<div id=\"attachment_9479\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9479\" src=\"http:\/\/www.brige.ch\/images_15\/hh08.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"375\" class=\"size-full wp-image-9479\" \/><p id=\"caption-attachment-9479\" class=\"wp-caption-text\">Was f\u00fcr ein Ameisenhaufen!<\/p><\/div>\n<p>Nun ist es aber nicht mehr weit bis Schwarzbach, wo unser Hotel sogar \u00fcber einen Minibiergarten verf\u00fcgt. Und feinen Kuchen haben sie auch (Stachelbeer). Und einen Fernseher in der Gaststube, auf dem wir den Schluss der Tour-de-France-Etappe verfolgen k\u00f6nnen. Das war heute unsere K\u00f6nigsetappe: 22 Kilometer lang und einfach grandios. <\/p>\n<div id=\"attachment_9483\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9483\" src=\"http:\/\/www.brige.ch\/images_15\/hh11.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"375\" class=\"size-full wp-image-9483\" \/><p id=\"caption-attachment-9483\" class=\"wp-caption-text\">Die Rh\u00f6n: Land der offenen Fernen<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern Abend gab es ein Gewitter. Gerade als wir unser Abendessen verspiesen hatten, fielen die ersten Tropfen, und das Servierpersonal scheuchte die wenigen G\u00e4ste, die draussen sassen, ins Haus. Man f\u00fcrchtete um die riesigen Sonnenschirme, die scheint&#8217;s pro St\u00fcck 6&#8217;000 Euro kosten. 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